Versicherungen für Studenten

Krankenversicherung für Studenten

Während des Studiums an einer deutschen Hochschule muss jeder Student einen ausreichenden Krankenversicherungsschutz besitzen. Die staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen verlangen von dir zur Einschreibung die Vorlage einer aktuellen Versicherungsbescheinigung, die eine zuständige gesetzliche Krankenkasse für dich ausstellt und die bei jeder Änderung im Versichertenstatus oder bei Wechsel der Krankenkasse während des Studiums erneut angefordert und bei der Hochschule eingereicht werden muss.

Die meisten Studenten sind über ein bereits gesetzlich pflichtversichertes oder freiwillig versichertes Elternteil (in der Regel bis zum 25. Geburtstag), Ehegatten oder Lebenspartner (beides ohne Altersgrenze) beitragsfrei in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) familienversichert. Endet die Familienversicherung oder kommt sie bei dir von Anfang an nicht in Betracht, wirst du regelmäßig versicherungspflichtig in der GKV. Ist dies nicht der Fall, kannst du dich eventuell freiwillig in der GKV versichern, automatisch wirst du dies, wenn die Versicherungspflicht endet oder bei dir nach Ende der Familienversicherung keine Versicherungspflicht eintritt.

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Alternativ zur Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse kannst du dich bei erstmalig in deinem Studiengang eintretender Versicherungspflicht nach § 5 Absatz 1 Nr. 9 SGB V in der GKV von dieser auf Antrag befreien lassen (geht nur, wenn du unmittelbar zuvor nicht aus anderem Grund pflichtversichert warst) und dich privat krankenversichern. Freiwillige Mitglieder einer gesetzlichen Krankenkasse können ihre Mitgliedschaft kündigen und ins PKV-System wechseln (§ 191 SGB V in Verbindung mit § 175 Absatz 4 SGB V). Eine Pflicht zur privaten Krankenversicherung während des Studiums existiert, wenn du bereits unmittelbar vor Aufnahme des Studiums privat krankenversichert warst und von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung nicht erfasst wirst. Wenn du mit der Einschreibung als Student jedoch versicherungspflichtig in der GKV wirst, kannst du als zuvor privat Krankenversicherter eventuell Mitglied in einer gesetzlichen Krankenkasse werden!

Gesetzliche Studenten-KrankenversicherungIm Allgemeinen empfehlen wir jedem Studenten, sich wenn möglich gesetzlich krankenzuversichern und nicht freiwillig einen privaten Krankenversicherungsvertrag abzuschließen. Hintergrund ist vor allem, dass du dich in bestimmten Konstellationen nach einer Entscheidung für die PKV in deinem Leben gar nicht mehr gesetzlich krankenversichern kannst.

Für die einzelnen dargestellten Möglichkeiten der „studentischen Krankenversicherung“ gibt es eine Reihe von Voraussetzungen und Bedingungen (Einkommen, Alter, Studiendauer, usw.) sowie Besonderheiten (bspw. bei Auslandsaufenthalten), die wir dir im folgenden Text und auf den weiteren Unterseiten von studentische-versicherungen.de näher darstellen. Nimm dir die Zeit und lies dir die Sachen gründlich durch, dann weißt du, wie das alles mit der Krankenversicherung für Studenten abläuft.

Mitgliedschaft / Wechsel der gesetzlichen Krankenkasse

Wir prüfen, ob eine Mitgliedschaft bzw. ein Wechsel deiner gesetzlichen Krankenkasse für dich möglich ist und stellen dir anschließend einen vorausgefüllten Mitgliedschaftsantrag zur Verfügung. Bitte füll dazu das folgende Formular aus:

Wie bist du im Moment krankenversichert?

Gesetzliche Krankenversicherung

Versicherungspflicht nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 Satz 1 SGB V

Als Student bist du gemäß § 5 Abs. 1 Nr. 9 Satz 1 SGB V bis zum Ende des 14. Fachsemesters, jedoch längstens der Vollendung des 30. Lebensjahres in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherungspflichtig, wenn du an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland eingeschrieben bist, unabhängig davon, ob du deinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hast, wenn aufgrund über- oder zwischenstaatlichen Rechts kein Anspruch auf Sachleistungen besteht.

Das klingt jetzt auf den ersten Blick vielleicht etwas „kryptisch“, wir nehmen diesen Sachverhalt im Folgenden aber Stück für Stück auseinander.

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Vorrangige Versicherungstatbestände

Der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht als Studierender nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 Satz 1 SGB V sind eine Reihe von anderen Versicherungspflichttatbeständen vorrangig (siehe § 5 Abs. 7 SGB V). Nur ein Beispiel: Wer in seinem Erscheinungsbild nicht als ordentlich Studierender, sondern mehr als Arbeiter oder Angestellter gilt, ist als solcher versicherungspflichtig (oder versicherungsfrei nach § 6 Abs. 1 Nr. 1 SGB V bzw. § 7 Abs. 1 SGB V). Dies betrifft auch Studierende in echten berufsbegleitenden Studiengängen.

Studenten, die die Voraussetzungen für die beitragsfreie Familienversicherung nach § 10 SGB V über ein Elternteil (in der Regel bis zum 25. Geburtstag), einen Ehegatten oder Lebenspartner nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz (beides ohne Altersgrenze) in der GKV erfüllen, sind nicht als Student versicherungspflichtig, da die Familienversicherung der Versicherungspflicht als Student nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 SGB V ebenfalls vorrangig ist, es sei denn, der etwaige Ehegatte, der Lebenspartner oder das Kind des Studenten ist nicht versichert.

Wer als Student eine selbstständige Erwerbstätigkeit hauptberuflich ausübt, wird nach § 5 Abs. 5 SGB V nicht als Student versicherungspflichtig in der GKV.

Bist du nach den gesetzlichen Regelungen versicherungsfrei (u.a. § 6 Absatz 1 SGB V) oder von der Versicherungspflicht befreit, mit Ausnahme der Versicherungsfreiheit nach § 6 Absatz 2 SGB V und § 7 SGB V, bleibst du versicherungsfrei, auch wenn du die Voraussetzungen der Versicherungspflicht als Student in der gesetzlichen Krankenversicherung erfüllst. Wenn du während der Dauer deines Studiums als ordentlich Studierender einer Hochschule gegen Arbeitsentgelt beschäftigt und versicherungsfrei bist, bleibst du jedoch versicherungspflichtig als Student, wenn du die Voraussetzungen dafür erfüllst, die Versicherungsfreiheit bezieht sich dann nur auf deine Beschäftigung (§ 6 Abs. 1 Nr. 3 SGB V, „Werkstudentenprivileg„).

Berechnung der Fachsemester

Als Fachsemester im Sinne des Sozialgesetzbuches zählen alle weltweiten Semester in einem Studiengang, der inhaltlich aus mehreren Studienfächern bestehen kann. So beinhaltet z.B. das Lehramtsstudium in der Regel mindestens zwei Studienfächer. Bei einem Hochschulwechsel werden die bisherigen Semester aus dem gleichen Studiengang berücksichtigt. Bei der Berechnung der Fachsemester werden die aus einem Bachelor und einem konsekutiven Master zusammengezählt! Handelt es sich aber nicht um einen konsekutiven Masterstudiengang, so werden die Fachsemester des Bachelors nicht berücksichtigt. Urlaubssemester zählen generell nicht.

Hochschularten

Ein Studium an einer Universität der Bundeswehr oder an einer Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung führt nicht zur Versicherungspflicht als Student nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 Satz 1 SGB V, du hast in dem Fall Anspruch auf Heilfürsorge bzw. Beihilfe und bist daher krankenversicherungsfrei. Dies gilt gleichermaßen auch für Theologiestudenten, sofern du bereits zum Personenkreis nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 oder Nr. 4 SGB V gehörst.

Berufsakademien sind keine staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen. Studierende in dualen Studiengängen stehen heute den Beschäftigten zur Berufsausbildung im Sinne des § 5 Abs. 1 Nr. 1 gleich, sodass sie auch nicht mehr als Studierende versicherungspflichtig in der GKV werden.

Studierende an privaten nicht staatlich anerkannten Hochschulen werden von der oben genannten Versicherungspflicht ebenso nicht erfasst.

Mit Studienbeginn von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung

Wirst du mit deiner Einschreibung an der Hochschule versicherungspflichtig in der GKV und warst bis dahin privat krankenversichert, kannst du dich unter Umständen (abhängig davon, ob eine eventuell zuvor beantragte Befreiung von der Versicherungspflicht fortwirkt) entscheiden: entweder du versicherst dich für das Studium in einer gesetzlichen Krankenkasse – wir stellen dir einen Mitgliedschaftsantrag zur Verfügung – oder du stellst einen Antrag auf Befreiung von der Versicherungspflicht in der GKV (und bleibst damit privat krankenversichert).

Deinen Vertrag beim privaten Krankenversicherungsunternehmen kannst du nach § 205 Abs. 2 VVG innerhalb von drei Monaten nach Eintritt der Versicherungspflicht rückwirkend zu diesem Zeitpunkt kündigen. Dabei musst du deinem Versicherer den Eintritt der Versicherungspflicht innerhalb von zwei Monaten durch eine Bescheinigung der zuständigen Krankenkasse nachweisen. Wird diese Frist versäumt, ist die Kündigung unwirksam. Das Recht auf Kündigung des Versicherungsvertrages besteht auch dann, wenn eine Familienversicherung nach § 10 SGB V begründet wird.

Befreiung von der Krankenversicherungspflicht in der GKV als Student

Wer als Student erstmalig in seinem Studiengang versicherungspflichtig in der GKV wird, kann sich durch einen Antrag bei der zuständigen gesetzlichen Krankenkasse innerhalb von drei Monaten nach Beginn der Versicherungspflicht von dieser befreien. Dies geht jedoch nach einem Urteil des Bundessozialgerichts vom 27. April 2016 (Aktenzeichen B 12 KR 24/14 R) nicht mehr für denjenigen, der zuvor der Versicherungspflicht aus anderen Gründen unterlag.

Die Befreiung wirkt vom Beginn der Versicherungspflicht an, wenn seit diesem Zeitpunkt noch keine Leistungen in Anspruch genommen wurden, sonst vom Beginn des Kalendermonats an, der auf die Antragstellung folgt. Die Befreiung kann nicht widerrufen werden. Die Befreiung wird nur wirksam, wenn das Bestehen eines anderweitigen Anspruchs auf Absicherung im Krankheitsfall nachgewiesen wird (zum Beispiel Folgeversicherungsbestätigung eines privaten Krankenversicherungsunternehmens).

Verlängerung der studentischen Versicherungspflicht in der GKV

Im Ausnahmefall kann die Versicherungspflicht als Student nach Einzelfallprüfung durch die gesetzliche Krankenkasse auf Antrag verlängert werden (also über deinen 30. Geburtstag bzw. das 14. Fachsemester hinaus) und zwar, wenn die Art der Ausbildung oder familiäre sowie persönliche Gründe, insbesondere der Erwerb der Zugangsvoraussetzungen in einer Ausbildungsstätte des Zweiten Bildungswegs, die Überschreitung der Altersgrenze oder eine längere Fachstudienzeit rechtfertigen. Nach Urteilen des Bundessozialgerichts geht das für den Fall nahtlos aneinandergereihter Hinderungsgründe wie Erkrankungen, Behinderung oder Erziehungszeiten aber maximal bis zur Vollendung des 37. Lebensjahres, dann ist endgültig Schluss mit der Versicherungspflicht.

Warum eine Verlängerung der Versicherungspflicht interessant ist? Weil die Beiträge nach Ende der Versicherungspflicht als freiwillig Versicherter in jedem Fall deutlich höher sind als in der gesetzlichen Krankenversicherung der Studenten (KVdS)!

Beitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung der Studenten

Der Beitragssatz für pflichtversicherte Stundenten in der gesetzlichen Krankenversicherung (KVdS) setzt sich seit dem 1.1.2015 aus dem reduzierten Beitragssatz in Höhe von 10,22 % (sieben Zehntel des allgemeinen Beitragssatzes 14,6 %) und dem kassenindividuellen Zusatzbeitragssatz zusammen. Anschließend findet dieser Anwendung auf den BAföG-Bedarfssatz für nicht bei den Eltern wohnende Studierende (derzeit 649 €).

Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz beträgt 2018 1,0 %, somit ergibt sich für Studenten ein Durchschnittsbeitrag von 72,82 € pro Monat. Für die gesetzliche Pflegeversicherung werden von jeder gesetzlichen Krankenkasse 16,55 € beziehungsweise für Kinderlose ab 23 Jahren 18,17 € erhoben (2,55 % / 2,8 % auf 649 €).

Freiwillige Versicherung als Student in der GKV

Wer in der gesetzlichen Krankenversicherung nicht mehr familienversichert sein kann oder dessen Pflichtmitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenkasse endet und auch keine neue Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung eintritt, wird automatisch ohne weiteres Zutun freiwilliges Mitglied bei seiner bisherigen gesetzlichen Krankenkasse (obligatorische Anschlussversicherung). Dies kannst du verhindern, indem du innerhalb von zwei Wochen nach Hinweis deiner Krankenkasse über die Austrittsmöglichkeiten deinen Austritt erklärst. Dann ist aber ein entsprechender Nachweis über das Bestehen eines anderweitigen Anspruchs auf Absicherung im Krankheitsfall (zum Beispiel der „Folgeversicherungsnachweis“ eines privaten Krankenversicherungsunternehmens), der sich lückenlos an die vorangegangene Versicherung anschließt, vorzulegen.

Alternativ kannst du deine gesetzliche Krankenkasse für die freiwillige Versicherung auch direkt wechseln. Dabei unterscheidet sich das Vorgehen je nachdem, ob du zuvor familienversichert warst (keine Kündigung erforderlich, Voraussetzungen des § 9 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB V müssen erfüllt sein) oder pflichtversichert (bei der bisherigen gesetzlichen Krankenkasse wirksam zum Ende der Pflichtmitgliedschaft kündigen, dabei vor allem Bindungs- & Kündigungsfrist beachten, + Beitrittsvoraussetzungen des § 9 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SGB V erfüllen). Wenn du nicht entsprechend vorausschauend gekündigt hast, kannst du deine gesetzliche Krankenkasse natürlich auch später unter Einhaltung aller „Regeln“ (u.a. Bindungsfrist beachten) ordentlich kündigen und anschließend freiwilliges Mitglied bei einer anderen Krankenkasse werden. Sprich uns einfach direkt an, wenn du weißt, dass deine Familienversicherung oder Pflichtmitgliedschaft endet, um deine gesetzliche Krankenkasse frühstmöglich wechseln zu können!

>> Jetzt freiwilliges Mitglied einer (anderen) gesetzlichen Krankenkasse werden.

Bei Studierenden, deren Mitgliedschaft in der studentischen Krankenversicherung nach § 190 Abs. 9 SGB V endet und die sich für die freiwillige Versicherung in der GKV entscheiden, findet gemäß § 245 Absatz 2 SGB V bis zu der das Studium abschließenden Prüfung, jedoch längstens für die Dauer von sechs Monaten, nur der reduzierte Beitragssatz in Höhe von 7/10 des allgemeinen Beitragssatzes (14,6 %), also 10,22 %, Anwendung. Als beitragspflichtige Einnahmen werden mindestens 1.015 € angenommen (90. Teil der monatlichen Bezugsgröße: 2018 = 33,83 €, mtl. = 1.015 €), sodass sich für die Krankenversicherung 103,73 € zuzüglich des Beitrags unter Berücksichtigung des kassenindividuellen Zusatzbeitragssatzes ergeben. Für die Pflegeversicherung zahlen Kinderlose über 23 Jahre 28,42 € beziehungsweise alle anderen 25,88 €.

Nach Ende des Übergangstarifs bleibt letztlich nur noch die „normale“ gesetzliche freiwillige Versicherung oder eine private Krankenversicherung. In der GKV wird dann der ermäßigte Beitragssatz in Höhe von 14,0 % zuzüglich des kassenindividuellen Zusatzbeitragssatzes aufs jeweilige Einkommen fällig, mindestens aber monatlich 142,10 € (14,0 % Beitragssatz auf die gesetzliche Mindesteinkommensgrenze von 1.015 €). Dazu kommt der Beitrag für die Pflegeversicherung (mindestens 25,88 € bzw. 28,42 €).

> Freiwillige Mitgliedschaft bei einer (anderen) gesetzlichen Krankenkasse hier beantragen.

Kosten / Beiträge für Studenten in der gesetzlichen Krankenversicherung

Beitragssatz Bemessungsgrundlage Monatsbeitrag 2018
Familienversicherung 0 € (beitragsfrei)
Pflichtversicherung (KVdS) 10,22 % + kZbs 649 € 66,33 € + kZb
„Übergangstarif“ 10,22 % + kZbs mindestens 1.015 €* mindestens 103,73* + kZb
Freiwillige Versicherung 14,0 % + kZbs mindestens 1.015 €* mindestens 142,10 €* + kZb

kZbs = kassenindividueller Zusatzbeitragssatz
kZb = kassenindividueller Zusatzbeitrag (= kZbs * Bemessungsgrundlage)

*In der freiwilligen Versicherung wird ein fiktives Mindesteinkommen angenommen, das auch für die Beitragsberechnung gilt, wenn dieses vom Versicherten gar nicht erreicht wird. Liegen jedoch beitragspflichtige Einnahmen über der Mindestbemessungsgrundlage vor, so wird anhand von diesem der GKV-Beitrag berechnet. Anders als bei den Pflichtversicherten bildet bei freiwillig Versicherten jedoch nicht nur das Bruttoarbeitsentgelt die Grundlage, sondern die gesamte wirtschaftliche Leistung. Dazu zählen unter anderem auch beispielsweise Einnahmen aus Kapitalvermögen und Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung!

Kranken- und Pflegeversicherungszuschlag beim BAföG

Erhältst du als Student BAföG, so hast du Anspruch auf einen Kranken- und Pflegeversicherungszuschlag in Höhe von derzeit 71 Euro im Monat, dazu kommen 15 Euro für die Pflegeversicherung, wenn du nach § 5 Abs. 1 Nr. 9, 10 oder 13 SGB V, als freiwilliges Mitglied in der GKV oder bei einem privaten Krankenversicherungsunternehmen beitragspflichtig versichert bist (d.h. Familienversicherte erhalten den Zuschuss nicht) – egal ob privat oder gesetzlich versichert.

Gesetzliche Krankenkasse als Student wechseln

Wer mit seiner gesetzlichen Krankenkasse unzufrieden ist, kann natürlich auch als Student in eine andere Krankenkasse wechseln. Leistung und Service können hapern oder der kassenindividuelle Zusatzbeitragssatz mal wieder erhöht worden sein. Der Wechsel selbst ist unkompliziert und risikolos. Und: Anders als in der privaten Krankenversicherung darf keine gesetzliche Krankenkasse Versicherte ablehnen, egal ob chronisch krank oder alt.

Unser Krankenkassen-Wechsel-Service für Studenten:

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Private Zusatzversicherungen sind möglich

Wer die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung aufbessern will, kann natürlich auch eine oder mehrere private Zusatzversicherungen abschließen. Ergänzend zum bestehenden Schutz der Krankenversicherung für Studenten empfiehlt sich in vielen Fällen eine Auslandskrankenversicherung (für Auslandsreisen, Auslandssemester/-praktika) oder eine Zahnzusatzversicherung.

Jedoch ist nicht jede Zusatzversicherung wirklich notwendig, der eigene Bedarf sollte vorher geprüft werden. Das geht über das Formular auf folgender Seite: finanzen.de Krankenzusatzversicherung. Einfach mit den korrekten, eigenen Daten ausfüllen und du wirst kostenfrei von einem Versicherungsvermittler kontaktiert.

*laut Focus Money 07/2018 ist die Techniker Krankenkasse (TK) die beste gesetzliche Krankenkasse Deutschlands