Versicherungen für Studenten

Kfz-Versicherung

Eine Kfz-Versicherung ist auch für motorisierte Studenten in Deutschland Pflicht. Eine Einstufung in ungünstige Schadenfreiheitsklassen sorgt allerdings selten für freudige Gesichter. Die Studenten Kfz-Versicherung sollte einen niedrigen Beitrag haben – aber vor allem auf die Leistungen kommt es an. Denn was hilft eine billige Kfz-Versicherung, wenn sie im Schadensfall nicht leistet?! Ohne passende Kfz-Versicherung kann ein Autounfall nicht nur teuer werden, sondern für Studenten schnell den finanziellen Ruin bedeuten.

Kfz-Versicherungen für Studenten – wichtige Bestandteile

Kfz-Versicherungen für Studenten gliedern sich in die bekannte Haftpflichtversicherung (in Deutschland Pflicht für motorgetriebene Fahrzeuge), Kasko-/Teilkaskoversicherung und den Schutzbrief. Der Abschluss einer Vollkaskoversicherung lohnt sich oft nur bei Neuwagen oder neuwertigen Fahrzeugen, die Teilkaskoversicherung sollte auf jeden Fall in die Überlegungen einbezogen werden. Der Schutzbrief bietet bei Fahrten ins Ausland die nötige Sicherheit. Eine Insassen-Unfallversicherung abzuschließen ist für viele Studenten nicht notwendig – häufig decken bereits andere Versicherungen (wie Kfz-Haftpflicht, Privathaftpflicht, Krankenversicherung oder private Unfallversicherung) einen Schaden ab.

Besonderheiten der Kfz-Versicherung für (junge) Studenten

Die Schadenfreiheitsklasse

Ein Auto während des Studiums sein Eigen nennen zu können, wird für Fahranfänger in der Schadenfreiheitsklasse 0 der Kfz-Haftpflicht bei einem Beitragssatz von meist deutlich über 100 % oder gar 200 % schnell zum Luxus. Erst nach einigen Jahren Führerscheinbesitz (oder ab einem bestimmten Alter) ist eine Einstufung in die SF-Klasse ½ möglich.

Eine denkbare Lösung für Fahranfänger wäre es, dass die Eltern das Auto des Studenten als ihren Zweitwagen versichern. Dann ist das zweite Kfz gleich in der SF-Klasse ½ eingruppiert, sofern der Erstwagen auch wiederum mindestens in dieser Schadenfreiheitsklasse eingestuft ist. Wer sich nach einigen Jahren Fahrpraxis selbst versichern möchte, kann die schon erworbenen SF-Klassen aus dem Zweitwagenvertrag der Eltern übernehmen und startet dann nicht mit SF-Klasse 0.

Wenn die Eltern das Auto des Kindes nicht als Zweitwagen versichern wollen, kann alternativ eine Familienversicherung in Frage kommen. Viele Versicherer bieten jungen Fahrern die Möglichkeit, mit einer besseren Schadensklasse als 0 zu starten, wenn die Eltern ihr Auto beim selben Unternehmen versichert haben.

Grundsätzlich ist es auch möglich, dass enge Verwandte, wie Eltern oder Großeltern, die eigene Schadenfreiheit auf ihre Kinder bzw. Enkelkinder übertragen. Im Gegenzug verlieren sie jedoch ihre Schadenfreiheitrabatte. Sinnvoll ist dies also, wenn sie ihren Wagen endgültig abgeben möchten. Der Schadenfreiheitsrabatt kann dabei nur für soviele Jahre übertragen werden, wie der Student schon im Besitz seines Führerscheins ist. Da Schadenfreiheitsrabatte nur im Ganzen übertragbar sind, lohnt sich die Übertragung besonders für ältere Fahranfänger, die mehrere Schadensfreiheitsrabatte übernehmen können. Ist der Student beispielsweise erst ein Jahr im Besitz seines Führerscheins und übernimmt die 20 Schadenfreiheitsrabatte seinenes Opas, gehen 19 davon verloren.

Eins bleibt aber immer gleich: Mit jedem Jahr unfallfreien Fahrens wird die Versicherungsprämie der Kfz-Versicherung deutlich günstiger.

Telematik-Tarife berücksichtigen sicheres Fahren

Mit Telematik-Tarifen bieten Autoversicherer Rabatte für einen sicheren Fahrstil. Eine App auf dem Smartphone oder eine Telematik-Box wertet beispielsweise Beschleunigung, Bremsverhalten und Geschwindigkeit aus. Bei perfekter Fahrweise können Fahranfänger theoretisch so bis zu 40 Prozent sparen – je nach Anbieter.

Typklasse, Regionalklasse, Berufsgruppen

Auswirkungen auf die Prämie haben auch der Fahrzeugtyp (Typklasse) und der Wohnort des Halters (Zulassungsbezirk, Regionalklasse) – Großstädte sorgen in der Regel für einen Aufschlag im Vergleich zu ländlichen Gegenden.

Die Kfz-Versicherer berücksichtigen auch zunehmends die Berufsgruppen. So rabattieren einige bspw. den Berufsstand „Akademiker“, wodurch Studenten die Möglichkeit haben, bei der Autoversicherung zu sparen. Wer als Student bereits Kinder hat (in der Regel bis unter 15/16 Jahren), profitiert ebenfalls bei der Prämienberechnung und zahlt anbieterabhängig einen günstigeren Beitrag.

Übrigens: Wer seinen Führerschein mit 16 oder 17 Jahren gemacht und am Begleiteten Fahren teilnimmt bzw. teilgenommen hat, profitiert davon auch in den Folgejahren. Die Versicherungen gewähren für die zusätzliche Fahrerfahrung beim Beitrag einen Rabatt.

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Die richtige Kfz-Versicherung für Studenten

Das Auto ist als Fortbewegungsmittel nicht nur in der Anschaffung, sondern auch im Unterhalt ein teurer Spaß, kann aber dank des Vergleichs von Kfz-Versicherungen für Studenten durchaus einen günstigen Einstieg in die Mobilität bieten. Bei der Überweisung oder Lastschrift eines kompletten Jahresbeitrages lässt sich zudem zusätzlich sparen. Und wer Rabatte richtig zu nutzen weiß, kann sich am Ende über deutlich mehr Geld im Portemonnaie freuen.

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