Versicherungen für Studenten

Haftpflichtversicherung

Private Haft­pflicht­versicherungen (abgekürzt PHV) schützen Studenten vor den potenziell ruinösen finanziellen Folgen kleiner Fehler. Sie schützen, wenn Versicherte aufgrund gesetzlicher Rege­lungen Dritten Schaden­ersatz leisten müssen. Außerdem verteidigen sie ihn gegen unbe­rechtigte Forderungen (sogenannter passiver Rechtsschutz). Wird eine andere Person schwer verletzt und trägt bleibende Schäden davon, sind im Einzel­fall sechs­stel­lige oder noch höhere Summen zu zahlen.

Sehr gute oder gute Studenten Haftpflichtversicherungen müssen gar nicht teuer sein, wie unser Online-Vergleich zeigt:

Leistungen der Studenten Haftpflichtversicherung

Nach deutschem Recht ist man mit dem gesamten Vermögen zum Schadensersatz an anderen Personen oder Sachen verpflichtet. Eine zu niedrige Deckungssumme der Haftpflichtversicherung wäre hier fatal. Eine Studenten Haftpflicht mit einer hohen Versicherungssumme ist daher in jedem Fall sinnvoll. Wer dennoch den einen oder anderen Euro sparen will, kann sich für eine Haftpflichtversicherung mit Selbstbehalt entscheiden. Hier beteiligt sich der Versicherte an der Schadensregulierung mit einigen hundert Euro, kann aber im Gegenzug Monat für Monat an den Beiträgen sparen.

Ein Unfall mit dem Fahrrad auf dem Weg zur Bibliothek kann durch Personenschäden teuer werden. Eine Heilbehandlung, der Verdienstausfall oder der Umbau von Auto und Haus des Geschädigten – Kosten über 1 Million Euro sind kein Einzelfall, welche die Studenten Haftpflicht abdecken würde.

Mietsachschäden, Gefälligkeitsschäden, Schäden aufgrund von Datenaustausch und Internet-Nutzung, Schlüsselverlust sowie Auslandsaufenthalte (genaue Gültigkeitsdauer beachten, unterschieden wird oft noch zwischen EU und weltweit) sollten als Student versichert sein, um Kosten für Personen-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe der vereinbarten Deckungssummen abzudecken. Selbst Anwälte und Gerichtskosten übernehmen einzelne Tarife von Versicherungsanbietern der Haftpflichtversicherung für Studenten.

Mitversicherung in der Eltern-Haftpflichtversicherung

Die erste „Amtshandlung“ in Sachen Haftpflichtversicherung für Studenten sollte sein, bei den Eltern nachzufragen, ob diese bereits eine Police besitzen, in der man womöglich als Kind im Studium noch mitversichert ist (dazu in die genauen Versicherungsbedingungen schauen!). Wenn die Eltern keine Privathaftpflichtversicherung haben, sollten sie unbedingt eine abschließen.

Gemäß Musterbedingungen für die Privathaftpflichtversicherung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sind volljährige Studenten in einer Privathaftpflichtversicherung der Eltern nur dann mitversichert, wenn sie – also die Studenten – unverheiratet sind bzw. nicht in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben und sich das (Erst-)Studium unmittelbar an die Schulausbildung anschließt. Sollte zwischen Schulausbildung und Aufnahme des Studiums ein Grundwehrdienst, freiwilliger Wehrdienst, Bundesfreiwilligendienst oder freiwilliges soziales Jahr abgeleistet worden sein, so ist der Student im unmittelbar daran anschließenden Studium auch noch über die Eltern-Police mitversichert. Gleiches gilt für ein Masterstudium, wenn dieses unmittelbar an den Bachelor anschließt.

Wann die Mitversicherung nicht mehr greift

Kein Versicherungsschutz über die Eltern-Police besteht hingegen in der Referendarzeit, Fortbildungsmaßnahmen und dergleichen. Auch wenn nach dem Schulbesuch zunächst gearbeitet wurde oder sonstige, längere Zwischenzeiten bis zur Aufnahme eines Studiums vorliegen (Gap Year / Auslandsjahr, Work & Travel, Au Pair oder ähnliches), ist je nach Versicherer keine Mitversicherung mehr möglich und der Student benötigt dann eine eigene Privathaftpflichtversicherung!

Insbesondere in älteren Privathaftpflichtversicherungstarifen können auch noch andere Bedingungen für die Mitversicherung von Kindern auftauchen, wie das der Student noch im Haushalt der Eltern leben muss, also noch nicht ausgezogen sein darf, oder die Mitversicherung nur bis zu einem bestimmten Höchstalter gilt (25 oder 27 als Altersgrenze beispielsweise). Zudem gibt es Familienhaftpflichtversicherungstarife, die volljährige Kinder generell und ohne weitere Bedingungen (wie bspw. unmittelbare Aufnahme des Studiums nach der Schulausbildung) mitversichern, solange sie mit den Eltern in häuslicher Gemeinschaft leben.

Im Zweifelsfall solte man als Student einfach eine eigene Haftpflichtversicherung abschließen, die gibts schon ab 3 Euro Monatsbeitrag. Hier kannst du die Tarife und Angebote vergleichen.

Übrigens: Ein Wechsel der Haftpflichtversicherung oder eine eigene Police ist auch dann empfehlenswert, wenn der Abschluss der Eltern-Haftpflichtversicherung schon länger zurückliegt (über 5 Jahre), weil dann die Versicherungsbedingungen oft nicht mehr „zeitgemäß“ und zu teuer im Preis- / Leistungsverhältnis sind (z.B. zu geringe Deckungssummen, elementare Punkte sind gar nicht versichert, usw.).

Welche Studenten Haftpflicht ist empfehlenswert?

Ein Drittel der Bevölkerung hat keine private Haftpflichtversicherung, ein weiteres Drittel zu niedrige Deckungssummen. Eine Vielzahl an Versicherungen und unterschiedlichen Leistungen macht den Vergleich zur Wissenschaft. Ein Vergleich der Studenten Haftpflichtversicherung lohnt sich aber immer – um hohe Beiträge und unzureichende Leistungen auszuschließen.

Empfohlen werden beim Abschluss einer privaten Haftpflichtversicherung unter anderem Deckungssummen ab 5 Millionen Euro für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Für die Studenten Haftpflichtversicherung lohnt sich ein Internet-Vergleich, um ein ausgewogenes Preis-/Leistungsverhältnis ermitteln zu können.

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